(R) The Widow

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Autorin: Fiona Barton
Preis: ca. 17,00 € (Paperback)
Seitenanzahl: 320
← ©/Verlag: Transworld Publishers Ltd
Erschienen: 14. Januar 2016
Wertung: 2 von 5 Lesekatzen
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und auf Bookdepository
 
 
Vielen Dank an BloggdeinBuch und Penguin Random House UK für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.




We've all seen him: the man - the monster - staring from the front page of every newspaper, accused of a terrible crime.
But what about her: the woman who grips his arm on the courtroom stairs – the wife who stands by him?
Jean Taylor’s life was blissfully ordinary. Nice house, nice husband. Glen was all she’d ever wanted: her Prince Charming. Until he became that man accused, that monster on the front page. Jean was married to a man everyone thought capable of unimaginable evil.
But now Glen is dead and she’s alone for the first time, free to tell her story on her own terms.
Jean Taylor is going to tell us what she knows.


I can hear the sound of her crunching up the path.

Wenn ich Rezensionsexemplare zugeschickt bekomme, dann ist das Erste, was ich denke "Was für ein schönes Cover" oder "Die Kurzbeschreibung hört sich interessant an". Bei The Widow war es anders, denn mein erster Gedanke war: "Warum macht man ein Buch so groß?" Die Größe des Psychothrillers schien mir erschreckend gigantisch. Meine gemütliche und entspannte Leseposition war somit hinfällig.

Mit den Zeitsprüngen kam ich zu Beginn schwer zurecht. In den Kapiteln musste ich immer eine Seite vorblättern um mir noch einmal das Datum anzusehen, damit ich mir auch sicher sein konnte, dass ich mich gedanklich in der richtigen Zeitspanne befand. Die Geschichte springt zwischen dem Verbrechen und den darauffolgenden Ermittlungen im Jahr 2006 und den Wochen nach Glens Tod im Jahr 2010 hin und her. Außerdem wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt: The Widow, The Reporter, The Detective, The Mother und The Husband.

Der Psycho-Thriller hatte für mich wenig Aussagekraft. Es hat mich leider kaum gefesselt oder berührt. Ich lese Thriller sehr gerne, wenn sie mich mitreißen und schockieren - aber bei The Widow habe ich vergeblich darauf gewartet. Nach ca. 150 Seiten kam ein kurzer Hoffnungsschimmer, der aber schnell wieder verglühte. Es gab keine überraschenden Wendungen und insgesamt wenig Spannung. Zwischendurch gab es ein paar schöne Textpassagen.

"I wanted to believe him. I loved Glen. He was my world. I was his, he said. We were each other's. [...] I had to keep his secrets as well as mine." (Seite 120)

Alles in Allem war es nicht nur unbequem, sondern auch enttäuschend dieses Buch zu lesen. Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, aber ihr Potenzial wurde bei Weitem nicht ausgeschöpft - schade eigentlich. Durch die vielen Zeitsprünge entstand mehr Verwirrung wie Spannung und das Ende bereitete Wenig, was nicht vorhersehbar gewesen war.
 



Fiona Barton trains and works with journalists all over the world. Previously, she was a senior writer at the Daily Mail, news editor at the Daily Telegraph, and chief reporter at The Mail on Sunday, where she won Reporter of the Year at the British Press Awards. The Widow is her first novel. Born in Cambridge, she currently lives in south-west France.

Zuletzt aktualisiert:
01. März 2016, 21:27 Uhr

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