(R) Dark Canopy

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Autorin: Jennifer Benkau
Preis: 18,95 € (Gebunden)
Seitenanzahl: 528
← ©/Verlag: Script5
Erschienen: März '12 
Wertung: 5 von 5 Lesekatzen
Leseprobe: *hier*
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Dilogie:   Dark Canopy | Dark Destiny






Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr …


Ich hatte immer behauptet, der erste Percent, der in meinen Wurfradius tritt,
würde ihn nicht lebend verlassen.


Die Kurzbeschreibung zu "Dark Canopy" hat mich zunächst etwas abgeschreckt. Ich konnte mir nicht vorstellen wie Jennifer Benkau eine so komplexe Welt erschafft, und ich hatte ein bisschen Angst, dass es bei der Umsetzung scheitert. Falsch gedacht!

Diese Zukunftsversion ist zwar tatsächlich ziemlich komplex, aber Jennifer Benkau hat alles so gut beschrieben - auch was "Dark Canopy" genau ist - dass ich der Geschichte sehr gut folgen konnte. Die Handlung konnte mich begeistern und ich war sehr überrascht.

"Dark Canopy" überzeugt abgesehen von der Handlung auch noch mit starken Charakteren. Neél war mir auf gewisse Weise schon sehr sympathisch, auch wenn er mit Joy auf den ersten 200-300 Seiten nicht sehr nett umgegangen ist.

An die "Beziehung" zwischen Joy und Neél musste ich mich vorsichtig herantasten und bin langsam damit warm geworden. Die Geschwindigkeit war einfach perfekt, denn es gab kein großes Feuerwerk an Gefühlen. Mit Beiden Protagonisten kam ich wirklich super zurecht.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, deshalb hatte ich das Buch trotz seiner 528 Seiten recht schnell durchgelesen. Was mich persönlich jedoch gestört hat, waren die Kapitel aus der Sicht von Matthial - Joys bester Freund aus dem Clan. Sie waren teilweise nicht wirklich interessant und manchmal hatte ich wirklich den Drang, sie einfach zu überblättern.

Das Ende war schon ein bisschen gemein. Nicht nur deswegen, weil ich mir natürlich ein anderes Ende erhofft habe, aber sonst wäre es ja langweilig. Es war kein richtiger Cliffhanger, aber ja, ich verspürte trotzdem den Drang sofort zum Folgeband zu greifen. Gut, dass ich "Dark Destiny" schon auf dem SuB liegen hatte, denn damit ging es gleich weiter.

Von "Himmelsfern" - dem ersten Buch, das ich von der Autorin gelesen habe - war ich ein bisschen enttäuscht, aber mit "Dark Canopy" konnte Jennifer Benkau mich von sich überzeugen. Es wäre ein Fehler "Dark Canopy" nicht zu lesen.



Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und zwei Hunden inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr.

Bücher von Jennifer Benkau:
Himmelsnah (2013)
Himmelsfern (2013)


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