(R) Der Preis der Ewigkeit

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Achtung! Da es sich um den dritten Teil einer Trilogie handelt,
enthält die Rezension Spoiler!

Bildquelle: buecher.de

Autorin: Aimée Carter
Originaltitel: The Goddess Inheritance
Preis: 9,99 € (Broschiert)
Seitenanzahl: 304
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erschienen: 1. Februar '14
Wertung: 3 von 5 Lesekatzen
Leseprobe: *hier*
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oder direkt beim Verlag

Danke an den darkkiss Verlag und an BloggDeinBuch für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.




Neun Monate dauerte Kates Gefangenschaft. Neun Monate, in denen sie eine eifersüchtige Göttin, einen rachsüchtigen Titanen und eine ungeplante Schwangerschaft überlebt hat. Jetzt will die Königin der Götter ihr Kind - und Kate kann nichts dagegen tun. Da bietet ihr Götterkönig Kronos einen Handel an: Wenn sie ihm Ergebenheit schwört, wird er die Menschheit verschonen und ihr das Kind lassen. Doch ihr geliebter Henry, ihre Mutter und der Rest des Rats müssen sterben. Sollte Kate sich hingegen weigern, will Kronos auf der Erde wüten, bis alles Leben ausgelöscht ist.
Das Schicksal aller, die sie liebt, liegt in ihren Händen. Kate muss einen Weg finden, das mächtigste Wesen des Universums zu besiegen, selbst wenn es sie alles kostet. Selbst wenn es sie die Ewigkeit kostet.


 
Während der Jahre seines ewigen Lebens hatte Walter schon zahllose Sommer erlebt,
aber nie einen, der so endlos gewesen war wie dieser.


 
Der erste Band der Trilogie "Das göttliche Mädchen" hat mich wirklich begeistert. Trotz kleiner Schwächen war es einfach unglaublich gut. Diese Begeisterung verspürte ich in "Die unsterbliche Braut" dann schon nicht mehr so stark. Auch "Der Preis der Ewigkeit" kommt nicht an den ersten Band heran.

Im dritten und letzten Band "Der Preis der Ewigkeit" finden wir eine andere Gestaltung des Kapitelanfangs. Jeweils der erste Buchstabe des ersten Satzes ist so hoch wie drei Zeilen.

Am Anfang rast man nur so durch das Geschehen. In den ersten paar Seiten passiert so viel, das man gar nicht weis, was jetzt im restlichen Teil überhaupt noch kommen soll. Somit verlief der Rest des Buches recht zäh. Es war ein einziges Hin und Her. Erst will Kronos die Welt zerstören, dann doch wieder nicht.

Kate ist stärker geworden, sie war jedoch an manchen Stellen immer noch ziemlich weinerlich. Das war etwas anstrengend. Kate hat oft Situationen bis ins letzte Detail geplant und am Ende lag sie meistens falsch. Es wurde generell immer nur geredet und geplant, aber nichts ist passiert. Wenn dann doch etwas in die Tat umgesetzt wurde, war es im nächsten Moment schon wieder vorbei und es wurde weiter geplant.

Calliope spielt in diesem Band natürlich eine große Rolle. Ihre Eifersucht ist so gewachsen, dass sie Kate und Henry vollkommen zerstören will. Irgendwann konnte ich sie schon gar nicht mehr sehen. Sie ist wohl die anstrengendste Feindin die ich je gesehen habe. Aber vielleicht bekam das Buch gerade dadurch diesen Kick.

Kronos Gefühle für Kate fand ich etwas unglaubwürdig. Er, der unbesiegbare Titan, lässt sich von der kleinen süßen Kate um den Finger wickeln. Am Anfang fand ich das ja ganz nett, dass er von Kate so besessen ist. Aber nachdem er ihr später nur noch aus der Hand gefressen hat, war mir das viel zu unglaubwürdig.

Selbst die Tatsache, das Kate und Henry nun ein Kind haben, konnte ich nicht wirklich genießen, weil die Umstände einfach zu kompliziert waren. Es war so ein Chaos, dass das Kind an sich irgendwie untergangen ist. Es kam mir vor wie ein Spielzeug, das jeder haben möchte. Das Geschlecht des Kindes verrate ich nicht, diesen schönen Moment möchte ich euch nicht nehmen.





Aimée Cater wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit elf Jahren hat sie angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gern ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen. 


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