(R) Liebesschmarrn und Erdbeerblues

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Autorin: Angelika Schwarzhuber
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 352
Verlag: Blanvalet
Erschienen: Juli '12
Website: Erdbeerblues
Wertung: 5 von 5 Lesekatzen
Leseprobe: *klick*
eShort: Wie alles begann
Kaufen? erhältlich in deiner Buchhandlung vor Ort





Traumprinz gesucht, Bayer gefunden - Sagt man in Bayern eigentlich auch »Ich liebe dich«?
Michi ist ihr Traummann – bis er »Ich liebe dich« zu ihr sagt. Genauer: »I hob mi fei sakrisch in di valiabt«. Lene rennt kopflos davon und kommt zu dem Schluss: Auf Bayerisch gibt es Liebe nicht!
Diese Theorie schlägt nicht nur im niederbayerischen Passau hohe Wellen und beschert Lene mehrere Männer, die ihr das Gegenteil beweisen wollen. Da ist Karl Huber, der Sprachwissenschaftler, der die bayerische Kultur durch diesen »Schmarrn« gefährdet sieht. Ernesto, der Spanier, der so schön »Te quiero« sagen kann. Und immer noch oder schon wieder Michi, der zu ihr zurückwill. Doch was will Lene?
Der Regionalkrimi war gestern - Regionalromantik ist heute!



"Wenn du jetzt gehst ..." Mehr hörte ich nicht mehr.


Auf Bayerisch gibt es keine Liebe, das stellt Lene eines Abends fest, als ihr Freund Michi »I hob mi fei sakrisch in di valiabt« zu ihr sagt. Lene kann mit der Situation nicht umgehen und sucht Rat bei ihrer Freundin Claudia. Die beiden Arbeiten zusammen bei einer Zeitung. Claudia will Lene beweisen, dass es die Liebe auf Bayerisch gibt. Deswegen findet Lene am nächsten Tag einen Artikel über sich in der Zeitung: Wie sagt man es auf Bairisch? Lene auf der Suche nach der weiß-blauen Liebe.

So kommt es schließlich dazu, dass sich die Männer um Lene reißen. Jeder versucht den bayerischen Ausdruck für "Ich liebe dich" zu finden. Lene wird mit dem Zeitungsartikel so bekannt, dass Karl Huber - Moderator der "Bayerischen Plauderstunde" von Radio Passau - sie zu einem Interview einlädt. Schnell wird klar, dass die Beiden sich nicht ausstehen können und so beginnt ein intensiver Krieg zwischen ihnen was es mit der Bayerischen Liebe wirklich auf sich hat.

Es gab viele Situationen in denen ich herzhaft Lachen musste. Es war urkomisch. Lene hatte viele peinliche Momente. Und besonders die Streitereien mit Karl Huber waren einfach göttlich. 

Der Leser versuchte gemeinsam mit Lene herauszufinden, wer denn nun der Mann ihres Herzens ist. Das war gar nicht so leicht, doch am Ende haben sich die Beiden gefunden. Ich hatte zum Schluss Tränen in den Augen und ein großes Grinsen im Gesicht.

Im Großen und Ganzen fand ich die Handlung und die Idee wirklich toll. Auch die bayerischen Rezepte am Ende des Buches oder das bayerische Wörterbuch waren sehr interessant. Und das Cover ist ein echter Blickfang.

Das einzige was ich mir einfach nicht vorstellen konnte war, wie Michi - im eleganten Anzug - zu Lene sagt »I hob mi fei sakrisch in di valiabt«. Dafür hat meine Fantasie leider nicht gereicht.

"Liebesschmarrn und Erdbeerblues" hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe viel gelacht und zwischendurch auch ein bisschen mit Lene geweint. Ich - als bayerischer Bürger (; - muss somit dem Roman die volle Punktzahl geben.



Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für verschiedenen Produktionsfirmen und Sender.

Bücher von Angelika Schwarzhuber:
Liebesschmarrn und Erdbeerblues - Wie alles begann (2012)
Liebesschmarrn und Erdbeerblues (2012)
Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück (2013)

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