(R) Himmelsfern

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Autorin: Jennifer Benkau
Preis: 18,95€ (Gebunden)
Seitenanzahl: 496
← ©/Verlag: script5
Erschienen: September '13
Wertung: 5 von 5 Lesekatzen
Leseprobe: *PDF
eShort: Himmelsnah
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Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer.
Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein?
Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung …



>Das Gefühl überkam mich flüchtig wie ein Déjà-vu von fallenden Federn
und gleichzeitig drängend, als drücke eine Hand gegen meine Brust.<


Noa will gerade in die U-Bahn steigen, da hört sie plötzlich eine Stimme. "Steig nicht in die U-Bahn!". Auch andere Fahrgäste, scheinen etwas zu hören. Eine schwangere Frau dreht kurz vor dem Einstieg wieder um. Trotzdem tritt Noa über die Schwelle, doch kaum schließen sich die Türen, scheint sie ihre Entscheidung schon zu bereuen. Die U-Bahn entgleist und ein mysteriöser, gut aussehender, junger Mann rettet Noa. Im Krankenhaus  will sie sich bei ihm bedanken, doch er ist plötzlich spurlos verschwunden.

Einerseits fand ich es schade, dass der Klappentext nur so wenig Information hergibt. Andererseits war die Fantasie einfach völlig frei und das sorgte auch für all die schönen Überraschungen der Handlung und der Charaktere.

Ich hatte während dem Lesen kurz Bedenken, ob mir das Buch vielleicht nicht gefallen könnte. Es hat mich zwischendurch einfach nicht mitgerissen. Es waren nur noch wenige Seiten vor dem Ende und ich fragte mich, ob man es schafft in so einer kurzen Zeitspanne noch einen fantastischen Abschluss zu finden. Jennifer Benkau hat es geschafft. Das letzte Kapitel war unglaublich und ich hatte Gänsehaut.

Der Anfang hat mir wirklich sehr gut gefallen, doch im weiteren Verlauf hat mir dann ein bisschen die Spannung gefehlt. Zwischendurch hatte ich auch das Gefühl, dass Noa Marlon nicht wirklich liebt. Hin und wieder war es eben einfach etwas gefühllos. Jedoch kämpft sie an seiner Seite und ist immer für ihn da. Die beiden kamen mir eher wie beste Freunde vor. Trotz dieser kleinen Schwächen des Buches, muss ich dem Roman einfach die volle Punktzahl geben.

Die Beziehung zwischen Noa und ihrer Mutter hat mich am meisten getroffen. Ich war an manchen Stellen emotional ziemlich erschüttert und habe mit Noa mitgefühlt und ihren Schmerz gespürt.

Im Großen und Ganzen ein gigantisches Buch, eine gigantische Geschichte von einer einzigartigen Autorin. Ich freue mich schon auf weitere Romane von Jennifer Benkau.



Anmerkung zum eShort: Erst nachdem ich Himmelsfern und mir meine Rezension von Himmelsnah noch einmal durchgelesen habe, habe ich den Zusammenhang zwischen Himmelsnah und Himmelsfern verstanden. Der eShort Himmelsnah sollte erst nach Himmelsfern gelesen werden um Verwirrungen zu vermeiden.


Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zwei Katzen inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr.

weitere Bücher von Jennifer Benkau:
Dark Canopy (2012)
Dark Destiny (2013)

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