(R) Stadt aus Trug und Schatten

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 © Loewe Verlag
Autorin: Mechthild Gläser
Preis: 17,95 € (Gebunden)
Seiten: 412

Verlag: Loewe
Altersempfehlung: 13 - 16 Jahre
Erschienen: Januar '12
Wertung: 4 von 5

Leseprobe: *PDF*

Dilogie:
Band 1: Stadt aus Trug und Schatten
 Band 2: Nacht aus Rauch und Nebel



Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.



>Pfeifend strich der Wind durch die Straßen der Stadt
und kratzte an den Fassaden der Häuser.<


Ich hatte mich mal wieder nicht wirklich über die Geschichte des Buches informiert. Ich habe es als Leseexemplar von meiner Buchhändlerin bekommen und da das Cover und der Titel mich sehr angesprochen haben und ich hin und wieder mal ein knappes gutes Fazit gelesen habe musste ich es einfach lesen. Ich wurde angenehm überrascht.

"Stadt aus Trug und Schatten" hat mir sehr sehr gut gefallen. Die Idee hatte was besonderes und war mal was anderes neben den ganzen Dystopie-Wellen. Leider fehlte hin und wieder einfach ein bisschen Spannung. Zwischendurch gab es aber auch ein paar "Oh mein Gott"-Momente.

Die Liebesgeschichte zwischen Flora und Marian kam etwas kurz und war eher Nebensache. Ich mochte beide Charaktere sehr, aber die Gefühle spielten eben nur beiläufig eine Rolle, was ich sehr schade fand.

Die Erzählweisen zwischen der Stadt Essen (in der realen Welt) und der Stadt Eisenheim (in der Schattenwelt) haben mir sehr gut gefallen. Dadurch hat das Buch einen richtig mitgerissen und man konnte einfach nicht aufhören zu lesen.

Da mir bei dem Buch ein bisschen Spannung gefehlt hat aber mir die Idee richtig gut gefallen hat, vergebe ich für das Buch gute 4 von 5 Lesekatzen. Und obwohl jetzt da eine Lesekatze fehlt, ist das Buch eines meiner Highlights 2013.

 

Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee.

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