(R) Enders

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Autor: Lissa Price
Preis: 15,99 € (Gebunden)
Seiten: 352
Verlag: ivi
Erschienen im Mai '13
Film: -
Wertung: 5 von 5


Dilogie:
Band 1: Starters
 Band 2: Enders

»Eine faszinierende Endzeitstory, die eine alptraumhafte Science-Fiction-Vision schildert, gleichzeitig aber auch den Mut und den Willen der Ich-Erzählerin, sich und ihrer Familie eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Fesselnd!«, AGM Magazin

Achtung! Evtl. Spoiler-Alarm!

Kurzbeschreibung (Piper.de)
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen
Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.
 

Erster Satz
>Als ich mit der Hand über meinen Hinterkopf strich,
hätte ich schwören können, dass ich den Chip unter der Haut spürte.<


Meine Meinung
Ich hatte so meine Bedenken, als ich "Enders" begonnen habe. "Starters" war so gut und man macht sich immer Sorgen, dass der Folgeband einen enttäuscht. Ich hatte das Gefühl dass die Dilogie mit "Starters" so gut wie vorbei war, es fehlte ja nur der Kampf gegen den Old Man.
Ich lag mehr wie falsch! Der Kampf gegen den Old Man hat gerade erst begonnen und Callie muss sich weiterhin um die Sicherheit von Tyler und Michael sorgen. Wie schon bei "Starters" wird das Ende der düsteren Dystopie von Callie erzählt.
Durch den manipulierten Chip in Callies Kopf hört sie immer wieder die Stimme des Old Man und kann auch mit ihm kommunizieren. Wiederwillig muss sie tun was er sagt, denn er hat sie in der Hand und droht mit Morden an ihren Freunden. Doch sie hört plötzlich nicht mehr nur die Stimme des Old Man, sie hört die Stimme eines anderer Mannes. Eines Mannes der ihr Vater zu sein scheint.
Bei jedem guten Buch hat man keine Ahnung, was als nächstes passiert und hier war das auch der Fall.
Der Titel vom zweiten Band "Enders" fand ich jedoch nicht so passend. "Starters" hat ja noch gepasst, da es ja um Callie und die anderen Starters ging, die ihr Leben fast an die Body Bank verloren hätten. Aber "Enders" finde ich nicht sehr passend. Natürlich hat es schon so seinen Sinn: Starters - Enders, aber ich finde "Enders" hat direkt mit der Story nicht viel zu tun gehabt.
Zu keinem Zeitpunkt im Buch habe ich mich gelangweilt. Es war eine gute Story und gut Ausgearbeitet.
Lissa Price hat am Ende des Buches, wie auch schon bei "Starters", natürlich mal wieder eine Bombe platzen lassen. Es war ein grandioses Finale.



Die Autorin
Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.

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